Wirtschaftsjunioren starten soziales Projekt

Ein erster Schritt ist getan – Wirtschaftsjunioren starten soziales Projekt

Würzburg – Ende Mai starteten die Wirtschaftsjunioren (WJ) Würzburg ihre neue Projektreihe mit sozialem Charakter unter dem Titel „Der erste Schritt“, bei dem sie Bewohner der Lebenshilfe und eines Seniorenheims zusammenbrachten. Zusammen mit Bewohnern der Lebenshilfe in Heidingsfeld bastelten die Wirtschaftsjunioren kleine bemalte Papierherzchen, die sie den Senioren des Altenheimes 3 Eichen zur Begrüßung übergaben. Die Menschen, die in nächster Nähe zueinander leben, jedoch nie in Kontakt zueinander standen, kamen so zu einem ersten Kennenlernen zusammen. „Wir Wirtschaftsjunioren sehen uns dabei als Vermittler zwischen den beiden Gruppen und hoffen, mit der Aktion einen Anreiz zum weiteren regelmäßigen Austausch geschaffen zu haben.“, erklärt Carsten Lexa, Vorstandssprecher der Wirtschaftsjunioren Würzburg.

Gegenseitige Bereicherung dank Gemeinschaft

Da Personalnot und zeitlicher Druck der Altenpfleger menschliche Zuwendung und Gespräche mit den Altenheimbewohner oft vermissen lassen, sind soziale Kontakte mit anderen Menschen wichtige zusätzliche Hilfen. So freuen sich die Mitarbeiter des Seniorenheims besonders über den gelungen Erstkontakt und die fröhlichen Besucher: „Menschen mit Behinderung haben von Beginn an keine Berührungsängste und können schon durch kleine Gesten wie „die Hand halten“ und einfaches Zuhören den Alltag unserer Bewohner mit Leben füllen.“, so Rolf Müßig, Leiter des Seniorenwohnheims. Begleitet wurde das erste Zusammentreffen zusätzlich von den Klinikclowns, die regelmäßig in den Seniorenheimen auftreten. Sie hoffen, in Zukunft durch die Bewohner der Lebenshilfe in ihrer Arbeit unterstützt zu werden und bieten zukünftig spezielle Workshops an, die Anleitungen geben beispielsweise in Hinblick auf den Umgang mit Senioren, die an Demenz erkrankt sind.

Verbindungen schaffen ist Motto der WJ

Das Jahresmotto der Wirtschaftsjunioren „connecting the dots – Verbindungen schaffen“ war Inspiration für das Projekt „Der erste Schritt“. Denn genau das ist die Intention, die dahinter steckt: „Wir wollen in regelmäßigen Abständen Aktionen starten, die Menschen auf einfachste Weise zusammenbringen. Angedacht ist es, etwa zweimal im Jahr Veranstaltungen zu organisieren, die den Start langfristiger sozialer Kooperationen darstellen.“, so Christina Back, Leiterin des Arbeitskreises Kommunikation. „Wir sind begeistert, dass unsere erste Aktion so gut angenommen wurde. Weitere Treffen haben die beiden Gruppen gleich vereinbart.“ So habe die Seniorengruppe die Bewohner der Lebenshilfe zum Beispiel zu einem Spielenachmittag eingeladen. Das komplette Konzept hinter dem Projekt soll nicht nur in der Region um Würzburg Hürden zwischen Menschen abbauen und wird deshalb zukünftig auch anderen Wirtschaftsjunioren-Gruppen zur Verfügung gestellt.


Die WJ Würzburg bei der Eröffnung des sozialen Projektes „Der erste Schritt“.


Kontaktherstellung von Bewohner der Lebenshilfe und eines Seniorenheimes, so die Idee des Projektes „Der erste Schritt“ der WJ Würzburg.