WJ in der Uniklinik

Jungunternehmer besichtigen Universitätsklinikum

Würzburg – Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Würzburg besichtigten Mitte November das Universitätsklinikum Würzburg. Renate Schülke-Schmitt, Kaufmännische Direktorin des Klinikums, begrüßte die Jungunternehmer und gab einen Einblick in den kaufmännischen Bereich sowie die aktuellen Kennzahlen eines der größten Arbeitgeber in Würzburg. In insgesamt 19 Kliniken, drei klinischen Instituten, 87 Stationen und 22 Ambulanzen werden jährlich über 50.000 Patienten stationär und mehr als 180.000 Patienten ambulant versorgt. Vom Arzt bis Seelsorger beschäftigt das Klinikum über 5.000 Mitarbeiter.

Für Strom, Gas, Lebensmittel, Dienstleistungen werden über 35 Millionen Euro pro Jahr veranschlagt, erfuhr die Delegation der Wirtschaftsjunioren rund um Vorstandsmitglied Karl-Philipp Sorge. Diese Aufwendungen würden mit bedacht direkt aus Würzburg und näherer Umgebung bezogen und somit die heimische Wirtschaft stärken. Im Bereich Personalwesen wurde deutlich, wie komplex die Aufgaben des Klinikvorstandes sind. Verschiedene Entlohnungsstrukturen und Tarifabschlüssen im Klinikum gegenüber stehen der Kostendruck durch diverse Gesetzesänderungen im Gesundheitsbereich und gleichzeitig der Auftrag, die gesundheitliche Versorgung zu gewährleisten. „Der Mix aus Plan- und freier Marktwirtschaft stellt eine enorme unternehmerische Herausforderung dar. Es war interessant, einen Einblick in den Stadtteil „Uniklinikum“ zu erhalten.“, so Sorge.

Bei der Führung durch das Klinikum erläuterte der stv. kaufmännische Direktor Roland Ringelmann die Entstehung des Klinikums und dessen Erweiterung über die Jahrhunderte. Im Zentrum für Operative Medizin – dem neuesten Gebäude des Klinikums – führte Prof. Fein durch die mit modernster Technik ausgestattete operative Medizin und gab Einblicke in den ärztlichen Alltag, die man normalerweise nicht zu sehen bekommt. Zudem lernten die Wirtschaftsjunioren die komplexe Versorgung des Maximalkrankenhauses kennen.

WJ in der Uniklinik
Die Wirtschaftsjunioren konnten – ausgestattet mit Mundschutz, Kopfhaube, Kasack,
Hose und grünen OP-Schuhen – auch den OP-Bereich besichtigen.